An dieser Stelle möchten wir dir einen Überblick der gängigsten Abdichtungstechniken geben. Wir bieten mittlerweile seit mehr als zehn Jahren Glasfaserverstärkte Kunststoffe für die Bereiche Teich- und Poolbau, Innenhälterungen, Zuchtanlagen, Zierfischbecken und Dachbeschichtungen an. In den letzten Jahren haben wir viele Sanierungsprojekte betreut und die (oft mäßigen) Eigenschaften der unterschiedlichen Abdichtungsmethoden kennen gelernt.
Auf diesen Erfahrungen aufbauend, ist unser Epoxi-Systemaufbau entstanden.


 
   

 
Epoxi-Systembeschichtung mit Glasfasergelegen (GFK)
Höchste Festigkeiten und beste Beständigkeit gegenüber Osmose! Im Aquarien- und Terrarienbau seit Jahrzehnten im Einsatz. Keine Geruchsbelästigung durch Styrol, wie dieses bei Polyesterharzen der Fall ist. Einfaches Handling durch vorportionierte Systemgebinde. Anwendbar unter direkter Sonneneinstrahlung und sogar im Indoorbereich! Durch den Einsatz von Multiaxialgelegen werden extrem hohe Festigkeitswerte zwischen 2500-4500 N/mm² erreicht.
Im Vergleich: Eine Folie liegt oft nur bei ca. 18-25 N/mm²)

DAS Premium-System für Teich- und Poolbau, Innenhälterungen, Zuchtanlagen, Zierfischbecken und Dachbeschichtungen.
 
     
Folienabdichtungen
  Erscheint zunächst als einfachste Methode.
Folien mit 0,5mm Stärke sind auch recht günstig.
Bei näherer Betrachtung werden dann jedoch oft Folien mit deutlich höheren Schichtstärken empfohlen. Außerdem muss vorab mit Teichvließ und Wurzelsperren gearbeitet werden. Größere Becken werden dann häufig noch zusätzlich armiert und verputzt. Hinzu kommt die Faltenbildung, bzw. das aufwendige Verschweißen, bzw. extrem schwierige Handling der riesigen Folienrollen.

Fazit:  Einfache Folienbecken sind empfindlich gegenüber Krallen, Steinen oder Spielzeug. Außerdem ist die Lebensdauer von Folienbecken limitiert (PVC z. B. ca. 20-25 Jahre).
Oder kennst du viele Folien-Schwimmbäder?
     
Lehm oder Ton
Diese Methode setzt auf Dichtheit durch Aufquellen und Wasserdruck. Relativ exotische Methode im Bereich des Teichbaus. Derartige Beschichtungen werden gerne von Maulwürfen oder Pflanzen „durchlöchert“. Hinzu kommt die ständige Wassertrübung. Für Pools und Koibecken völlig ungeeignet.  
     
Hartschalen
  Im Grunde lediglich eine Lösung für kleinste Fischbecken. Keine Formgestaltung möglich.

Auf den Quadratmeter gerechnet oft sehr teuer!
     
Flüssigfolie
Kommt eher aus dem Bereich einfacher Dachbeschichtungen.
Das Material ist oft unverstärkt und weist dadurch eine sehr geringe Zugfestigkeit auf- eben lediglich ein Anstrich.
Zudem existieren viele Varianten auf Polyurethanbasis, welche am Ende lediglich eine Membranfunktion bieten. Damit sind die Becken nie komplett dicht. Etliche Sanierungen in den letzten Jahren bestätigen dieses. Viele Materialien sind schlicht nicht für den Wasserdruck ausgelegt!
 
     
Beton- oder Fliesenbecken
  Eine alleinige Abdichtung mit Beton ist grobporig und anfällig für Ablagerungen, wie z. B. Algen oder Krankheitskeime. Hinzu kommen ständig Risse durch Bewegungen im Erdreich und Frost. Daher lediglich als Untergrundlösung für nachträgliches Laminat geeignet.
Verfliesen scheint hier oft Abhilfe zu schaffen, ist jedoch sehr frost- und wartungsanfällig.
     
Polyester-Mattenlaminate (GFK)
Hohe Festigkeiten durch die Kombination mit Glasfasern.
Praktisch grenzenlose Gestaltungsspielräume sorgen für einen Marktanteil in den Bereichen Teich- und Poolbau.
Polyesterharze dürfen jedoch nicht unter direkter Sonneneinstrahlung verarbeitet werden und sind durch das enthaltene Styrol sehr geruchsintensiv! Oft werden Polyesterbeschichtungen mit Glasfasermatten verstärkt. Diese weisen jedoch einen sehr hohen Harzverbrauch, sind relativ schwierig zu verarbeiten und müssen oft großflächig nachgeschliffen werden.
 
Bei fehlerhafter Ausführung kann es außerdem schnell zu Schäden durch Osmose kommen.